Grün Grün Grün

Ok, where do I begin? Villeicht da, wo ich beim letzten vollständigen Artikel aufhörte. Das war, soweit ich weiß, auf der Busfahrt nach Cork, nicht?

Also kamen wir in Cork an und freuten und gleich über die Übersichtlichkeit der Stadt – Fluss, Hauptstraße, das wars. In kurzer Zeit fanden wir unser Hostel, das unten eine Bar mit Livemusik hat, checkten uns ein und gingen aufs Zimmer. Aufgrund von Müdigkeit schauten wir uns überwiegend ein paar Filme an und gingen erst zum Abendessen außer Haus, wo wir noch ein paar irish pubs (Die es hier wie Sand am Meer gibt!) mitnahmen und schlussendlich noch etwas speißten.

Bald darauf ging es ins Bett, da wir um 9 Uhr aufstehen mussten/Sollten. Ab diesem Tage kann ich übrigens nicht mehr sagen, was wir geplant hatten, denn der Plan war sehr vage: „Cork und Umgebung“. Aber ziemlich genau das machten wir auch. Wir hatten eine Bustour durch die Umland von Cork gebucht, bestiegen den Bus und fuhren zuallererst in Richtung Blarney Castle.

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Blarney Castle, vom Eingang aus

Der Eintritt war praktischerweise in unserer Busfahrt inbegriffen, weswegen wir den großen Garten betraten und bald die imposante Ruine sahen, die auf den Fotos gar nicht so gut rüberkommt. Bevor wir das Kastell betraten, betrachteten wir aber noch eine Höhle unterhalb des Gebäudes.

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Lustige Geschichte zu dem Foto: Jonas machte ein Bild von einem anderen Paar, das bot an, ein Bild von uns zu machen. Also kam Theresa diesmal leider nicht aus…
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Kunstlichtmoos in Höhle

Ein wenig geschichtliches zu Blarney: Kurz zusammengefasst handelte es sich um einen Kerl, der die britische Krone nicht akzeptieren wollte. Die Queen forderte desöfteren seinen Eid, aber er sprach um den heißen Brei herum, ohne eine fixe Aussage zu tätigen. Irgendann war Frau Königin so genervt, dass sie laut gesagt haben soll: „It’s all Blarney!“ – sinngemäßig übersetzt mit „Er laabert nur Scheiße!“ oder „Er redet wie ein Politiker!“.

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2 Vögel – kann uns wer sagen, wie die eigentlich heißen?
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Blick vom Castle auf das Herrenhaus in der Mitte des Parks

Eine Legende besagt, dass man, wenn man einen bestimmten Stein in der Mauer der Burg küsst, ebenfalls die Gabe der Beredsamkeit erhält. Natürlich dachte Jonas sich: DAS MUSS ICH HABEN! Und küsste den Stein. Das Schloss verwandelte sich nicht in einen Traumprinzen, aber das ist auch ganz gut so, finde ich.

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Man musste sich ziemlich weit vorbeugen, um den Stein zu küssen – das war mit einer Verrenkung um Rücken gar nicht so simpel!
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weiterer Blick vom Castle

Aber auch abgesehen von besagtem Stein war die Ruine sehr imposant und man bekam einen guten Einblick, wie die Menschen damals wohl gelebt haben müssen.

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Wendeltreppe abwärts
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Hier sieht man den Stein des Blarney Castle nochmal von unten.

Nachdem wir das Schloss erfolgreich besichtigt hatten, ging es weiter durch den sehr großen Garten um das Schloss herum, der viele verschiedene Facetten hatte und sehr beeindruckend war, v.a. zu sehen, was in diesem Land alles wächst, was Jonas einmal mehr sehr erstaunte. Das Wetter war schön, der Himmel riss mal wieder auf und so konnten die beiden eine wunderschöne Frühlingsstimmung geniesen. Die folgenden Fotos versuchen mal, das zusammenzufassen.

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der „Poison Garden“ – lauter giftige Pflanzen werden hier angebaut – als Beispiel sehen wir hier sogenanntes „Cannabis“
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irischen Bäumen muss echt langweilig sein, so wie die wachsen… Oder sie denken sich, sie sind nett und bieten Sitzgelegenheiten. Abgebildeter Baum ist übrigens gerade einmal knapp 100 Jahre alt
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Theresa in Farngarten vor Farnen
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Immer wenn ich so viele Farne sehe, warte ich auf die Dinosaurier um die Ecke…
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See mit Kuhwiese im Hintergrund
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Das Haus in der Mitte des Gartens
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Auch dieses Bild ist ein gutes Beispiel, wie dermaßen diese Bäume ausufern. Wobei wir den Verdacht haben, dass dieser noch eine Großfamilie an Fremdholz mitversorgt.
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das Haus hinter dickem Dickicht aus sehr verschiedenen Bäumen
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Und eine Ansicht ohne Bäumen
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Frühlingsgefühle
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Dieser Baum dachte sich eindeutig ebenfalls: „Normal kann jeder!“
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Und Preisfrage: Wer kann mir sagen, was das ist?

Nach dem schönen Aufenthalt im Garten besuchten wir noch einen Touristshop, nach eigener Aussage der größte der Welt. Das Schaufensterpuppenpodest war mehr oder weniger bequem, sehr viel mehr sahen wir davon nicht. In den Bus und zum nächsten Ziel – Cobh, Hafenstadt und Ort, in dem die Titanic ihren letzten Stopp hatte, bevor sie aufs offene Meer fuhr und nie wiederkehrte. Per Se eine sehr schöne Stadt nur leider begann es sehr stark zu winden, weswegen wir es vorzogen, die Schönheit der Stadt aus einem Café heraus zu geniesen.

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Ich mag diese Statue! Sie drückt so eine schöne Wehmut aus…
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Frontansicht mit Hafenstädtchen im Hintergrund.
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Cobh – Katedrahle von innen
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von außen
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Blick aufs Meer, während so langsam die Flut einkehrt
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eine windige Theresa

Der letzte Stopp, den wir an diesem Tag einlegten war der Fota Wildlife Park – aus Kosten und Motivationsgründen auf Jonas‘ Seite ließen wir allerdings den Zoo aus und besuchten den Garten/Park/Wald, der auch sehr beeindruckend war. Wir hatten ja bisher schon viele Bäume aus allen Teilen der Welt (Ich glaube, in diesem Land wächst alles, was schnell genug ist, alles andere zu verdrängen, da Irland fast ganz abgeholzt wurde und deswegen quasi alle Bäume importiert wurden), aber hier hatten wir einen guten Queerschnitt durch Gesamtamerika, Australien und Neuseeland – die 3 Länder, in die nunmal die meisten Iren ausgewandert sind.

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I proudly present: The tree from Minas Tirith! Just kidding – nur ein gewöhnlicher Eukalytus
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Hier saßen wir recht lange und redeten über Dinosaurier – war irgendwie ein passender Ort.

Im Anschluss landeten wir wieder in der Innenstadt von Cork, nahmen einen Bus, da wir ja in ein AirBNB Appartement umzogen, bekamen den Bus, fanden die Hausnummer und zogen dort ein – es lief alles sehr problemlos. Dort stellten wir erstmal die Heizung an und versuchten Ingrid telefonisch zu erreichen – wir hatten ja noch eine Verabredung: Für alle die nicht wissen, wer Ingrid ist: Sagen wir der Einfachkeit halber meine Großtante. Theresa bekam die ausführliche Geschichte zu hören.

Wir erreichten sie und machten nach einigen Schwierigkeiten schließlich einen Treffpunkt aus, an dem uns jemand abholen würde und zum Essen bringen. Dort gingen wir dann hin und stellten uns an die Straße und warteten. Nach 20 Minuten kam dann ein Anruf, wo wir denn seien, scheinbar war der Treffpunkt doch nicht so wirklich eindeutig. Nach vielen verschiedenen Telefonaten fanden wir Danny und Danny uns allerdings, wir stiegen in sein Auto und fuhren nach Glaunthaune ins Heim der Murphy Family, wo wir zu Abend aßen.

Es war sehr lecker und schön, Ingrid, Jimmy, Maureen, Florence, Danny und Clodaugh,Robbie und Cailín zu sehen und mit ihnen zu reden. Von den Kindern hatten wir nicht so viel, da sie gerade ins Bett gingen, aber am Tag darauf waren wir zum Frühstück verabredet und dort ging definitiv die Post ab.

Neben den oben genannten kamen noch Carol, Andrea, Ronen, Charlie, Albert und Rosie (Ich hoff wirklich niemanden vergessen zu haben! Also 6 Kinder, 4 Töchter, 1 Ehemann, 1 Verlobter und dann noch die Großeltern. Dazu wir. Insgesamt 16 Leute. Als dann noch die Nachbarin mit Sohn kam, brach zwischenzeitlich ein halbes Chaos aus, dennoch schafften wir es, mit jedem ein paar Worte zu wechslen, mit Maureen machten wir sogar noch einen sehr sehr schönen Spaziergang durch den Regen.

Satt und glücklich über die wunderbare Gastfreundschaft machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt, wir wir uns Cork noch ein bisschen anschauten. Heißt: Den Englisch Market und die University. Da es regnete gingen wir dannach in unser Zimmer und schauten und noch ein paar Filme an und gingen schlafen. Davor sprachen wir Andi noch sehr konfus auf die Mailbox – wenn er es nicht gehört hat: Hier auch nochmal alles alles gut nachträglich von mir! :)

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Parkplatz auf irisch. Man lässt den Schlüssel da und die Inhaber spielen Tetris
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Andi, sieh das als Geburtstagskarte :P
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Wer kennt dieses Gefühl noch? :D
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Wer kann mir sagen, was das für ein Fisch ist?
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Das University College Cork aus einer regengeschützen Ecke
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Jonas in einer nicht regengeschützten Ecke

Ein Gedanke zu „Grün Grün Grün“

  1. Ihr habt wirklich viel gesehen von dieser bald
    so grünen Insel und ich freu mich auf den Juli.
    Jetzt verarbeitet erst mal alles und kommt gut
    wieder zurück, wir freuen uns auf Euch.
    “ happy Eastern“

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