Som himmel brinner. DEN HIMELEN BRÅNNSAR!!

Die Berge aus dem Fenster betrachtend und an den Fotos arbeitend ist Jonas gerade sehr froh darüber, den heutigen Beitrag wieder auf seiner Schlafcouch zu schreiben und nicht ständig besserwisserische Kommentare zu haben, die ihn verbessern, völlig ohne, dass die Kommentargeber irgendwas eigenes schreiben würden (Ja Nils, Ja Markus, fühlt euch angesprochen!)

Der erste Januar endete in einem brennenden Himmel. Wie ich schon schrieb hielten wir kurz vor Kiruna, einer kleinen schwedischen Stadt mit ca. 18.00 Einwohnern. Wir sind uns nur begrenzt sicher, was die da anstellen, in jedem Fall schaffen sie es problemlos, Tromsø helligkeitsmäßig zu toppen. Fast so als würden sie ständig riesige Halogenscheinwerfer auf den Himmel gerichtet haben, damit auch die Wolken schön leuchten. Für uns, die davor über fast 300km so gut wie kein Licht sahen war das natürlich ein Kulturschock. Dennoch versuchten wir zu schlafen, was so mehr oder minder gut gelang – Markus und Nils war es zu hell, Jonas war es zu kalt. Aber nach guten sieben Stunden war das Martyrium beendet und wurde durch ein Aufstehmartyrium ersetzt. Nach viel gutem Zureden schafften wir es allerdings, uns gegenseitig alle zum Aufstehen zu bewegen.

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Unsere Lichtverhältnisse in der Nacht. Symbolbild (Ich geb’s zu, es ist leicht überzogen, aber weniger stark, als ihr denken mögt!)

Die Fahrt führte uns nun logischerweise als erstes durch Kiruna durch – die Gelegenheit nutzten wir gleich zum Tanken. Jonas für seinen Teil suchte in der Tankstelle noch ein kleines Schwedensouvenir und fand es auch in Form einer Babyglückwunschkarte (Fragt nicht, sie sah schön aus!).

Tankstelle in Kiruna
Tankstelle in Kiruna

Und schon rasten die Helden weiter durch die Nacht (während sie sich natürlich strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten). Sonne erhellte die Berge um sie herum sukzessive, sodass sie sogar etwas von der wundervollen Landschaft sehen konnten. Der nächste Zwischenhalt war Abisko – über das Jonas auf Wikipedia ausschließlich herausfand, dass es scheinbar einen netten Bahnhof hatte. Dagegen kann man nichts sagen – er war in jedem Fall sehr ungewöhnlich.

Zufahrt auf Abisko
Zufahrt auf Abisko
Das Lagerhaus.. ähm Pardon der Bahnhof von Abisko
Das Lagerhaus.. ähm Pardon der Bahnhof von Abisko

Doch weiter durch die Landschaft, wir suchten einen bestimmten Berg (bzw. eigentlich ein Tal), ein Naturdenkmal, dessen Name ich vergessen habe (Verflucht seist du, Google! Du und alle deine Nachkommen bis ins siebte Glied! LAPPORTEN! Das wars!) – eine Art kreisrundes und sehr prägnantes wie riesiges Loch in einem der Berge – wir fanden es schlussendlich (es war sehr schwer zu übersehen) und kehrten um, da es in unserem Rücken lag und wir lieber darauf zufuhren. Im Anschluss ging es weiter, bis Jonas im Rückspiegel sah, dass besagter Lapporten gerade wunderschön über der Straße thronte. Also starke Bremsung, Wendung und wieder zurück, darauf zu. Villeicht sollte man erwähnen, dass wir all diese Wendemanöver in einem Lawinengefährdungsgebiet ausübten, in dem Anhalten strengstens verboten war. Aber wir hielten ja auch nicht wirklich, sondern änderten nur unsere Vektorgeschwindkigkeit ins negative. (Ja gut, ich bin kein Physiker)

Der Lapporten. Wie Nils sagte: Da hat sich die Vegetation wohl auch verarscht gefühlt
Der Lapporten. Wie Nils sagte: Da hat sich die Vegetation wohl auch verarscht gefühlt
Schöne Landschaft
Schöne Landschaft

Die Landschaft war atemberaubend – wir fuhren durch ewige Schneelandschaften neben einem großem See durch wunderschöne Berge, die von der Sonne rosa bis fliederfarben angeleuchtet wurden. Alles fühlte sich total unecht und gemalt an, aber wunderschön gemalt. Jonas wünschte sich von Nils, dass er ihm irgendwann ein Bild malte, das diese schöne Realität anzunehmen und wiederzugeben vermochte. Nils verzweifelte daraufhin und stürzte in eine tiefe Depressionskrise, aus welcher er sich immer noch nicht vollends erholt hat („Man kann esnämlich nicht mischen!“ – Nils).

Der Himmel über Schweden
Der Himmel über Schweden
So ungefähr müsst ihr euch die Farbe vorstellen. Nur viel schöner...
So ungefähr müsst ihr euch die Farbe vorstellen. Nur viel schöner…

Kurz darauf beschloss Jonas, einen Schneeengel machen zu wollen und wenige Sekunden später kam eine Parkbucht, weswegen er wieder recht scharf bremste, was ihm von Nils und Markus daraufhin zum wiederholten Male verboten wurde. Das Problem ist, dass die Parkbuchten immer erst sehr spät als solche zu erkennen sind, aber Jonas gelobte Besserung. Die folgenden zehn Minuten vergingen damit, dass Jonas sich selbst winterfest anzog (Also viele Schichten, Schneehose, dicke Handschuhe, 2 Mützen, 2 Schals, etc.), immerhin wollte er den Schnee jetzt gleich berühren. Währenddessen tollten Nils und Markus schon im Schnee herum und brachen willkürlich Stücke heraus, da er sehr hart war. Dann war Jonas fertig, begab sich ins Getümmel und sank tief ein. Aber egal – er kämpfte sich weiter bis er eine geeignete Stelle für den Engel gefunden hatte und verewigte sich im Schnee. Zumindest bis zum nächsten Wind. Oder Schnee. Oder Schmelze. Oder was auch immer – nichts bleibt für die Ewigkeit. Da die Temperaturen zu diesem Zeitpunkt das bisherige Minimum von -12,5°C errichten, versuchte Nils, Seifenblasen gefrieren zu lassen, die wollten anfangs nicht ganz, doch am Ende erbarmte sich eine und fror leicht an. Anders als vermutet zersplittere sie bei Berührung allerdings nicht, sondern ging eher ein wie ein Luftballon, was interessant anzusehen war.

Jonas neben sehr hartem Schnee
Jonas neben sehr hartem Schnee
Toller (Schnee)EISengel
Toller (Schnee)EISengel
hübsches Gruppenfoto von uns drei Süßen (Jonas mal wieder etwas anhänglich, aber es fands einfach zu fad, immer wie drei Bohnenstangen dazustehen. Und so war die Bildaufteilung irgendwie schöner.
hübsches Gruppenfoto von uns drei Süßen (Jonas mal wieder etwas anhänglich, aber es fands einfach zu fad, immer wie drei Bohnenstangen dazustehen. Und so war die Bildaufteilung irgendwie schöner.
idyllisches Dörchen im Nichts
idyllisches Dörchen im Nichts
mit Monduntergang!
mit Monduntergang!

Anschließend erreichten wir auch schon die Grenze, sie war unspektakulär. Das norwegische Grenzschild war im Gegensatz zu den EU-Schildern, die wenigstens Sterne hatten, einfach nur ein kleines blaues Schild, auf welchem „Norge“ stand und es war einsprachig. Wir fuhren daran vorbei – nichts passierte. Schengen ist doch eigentlich ganz cool, dachten wir uns. Noch vorbei am Zoll, durch den wir auch einfach durchfuhren und schon wieder waren wir in Norwegen. Sonst änderte sich nichts.

Ein paar Kilometer weiter sahen wir ein Hinweisschild auf ein Infoschild über „Narvik 1940“. Da die Landschaft sehr schön war, beschlossen wir, dort mal hinzugehen. Der eigentliche Weg war nicht mehr zu erkennen, der Schnee allerdings sehr hart, weswegen wir problemlos darüber laufen konnten. Durch kalten Wind wurden die paar Meter sehr unangenehm, weswegen wir uns an dem Gedenkplatz für den zweiten Weltkrieg nicht allzu lange aufhielten und nur unseren Kopf schütteln konnten, wenn wir darüber nachdachten, dass an diesem wunderschönen Ort und unter diesen widrigen Bedingungen Krieg geführt wurde.

Blick vom Aussichtspunkt auf einen wunderschönen Himmel
Blick vom Aussichtspunkt auf einen wunderschönen Himmel
Ja, so sieht das da wirklich aus
Ja, so sieht das da wirklich aus
Es war windig. Es war kalt. Und dieses Foto ist nicht gestellt.
Es war windig. Es war kalt. Und dieses Foto ist nicht gestellt.

Kurz darauf begegneten wir wieder einem Fjord und fühlten uns schon fast wieder zuhause, obwohl wir noch gute 350 Kilometer vor uns hatten. Nun führte unsere Fahrt uns wieder durch vertraute norwegische Küstenlandschaften und wir versuchten, unseren Weg zu finden, da das Navi am Anfang der Strecke ausgefallen war. Wieso ist uns ein Rätsel, es macht viel, nur nicht das, was es soll. Deswegen musste Markus Jonas ganz klassisch mit Straßenkarte navigieren. Da wir aber gut vorbereitet waren, bogen wir nur einmal falsch ab und bemerkten das auch recht schnell. So kamen wir pünktlich um 12:15 bei unserem nächsten Zwischenstopp an: Dem Polarpark!

gefrorener Fluss als Klischeebild für Winterlandschaft
gefrorener Fluss als Klischeebild für Winterlandschaft

Der Polarpark ist eine Art Zoo/Tierpark, in dem einige nordischen Tiere zu besichtigen sind. Am Wochenende ist um 13.00 Uhr immer eine kostenlose Führung im Eintritt inbegriffen, die wir natürlich wahrnahmen. Doch noch bevor sie begann sahen wir bereits einen Hirsch, was Jonas restlos begeisterte, da es der erste echte Hirsch seines Lebens war (Zumindest der erste, an den er sich erinnern konnte) und zwei Luchse, die um Längen zutraulicher waren als man es aus dem bayerischen Wald gewohnt ist. Dort haben sie villeicht ein Viertel der Gehegegröße und man sieht sie trotzdem nie (außer Nils). Die Katzen hier sahen Menschen und ihre erste Reaktion war auf sie zuzugehen.

HIRSCH!
HIRSCH!
LUCHS! (Male)
LUCHS! (Male)
LUCHS! (Female)
LUCHS! (Female)

Unser Guide erschien pünktlich um ein Uhr und begann seine Führung. Über die Luchse erfuhren wir noch, dass sich dort eine große Familientragödie abspielte. Noch vor einem Jahr waren dort eine alte Lüchsin mit ihrer Tochter die einzigen Bewohner. Im Frühling dann kam Chaos in die familiäre Idylle. Ein Männchen zog zu dem beiden in den Käfig, in der Hoffnung der Tierpfleger, es würde mit der jungen Lüchsin Babys machen. Der Luchs stand allerdings offensichtlich eher auf ältere Frauen und zog die Mutter vor (Übrigens laut Guide ein Tier, mit dem man gut arbeiten kann). Da wiederum kränkte die junge Lüchsin (laut Guide übrigens eine ziemliche Zicke) so sehr, dass sie ihrer Mutter ewige Feindschaft schwor und sie auch gleich zur Bestätigung attackierte. Die beiden mussten getrennt werden und die Mutter lebt nun alleine mit drei kleinen Jungen im Nachbargehege. Unser Führer fütterte die Jungtiere noch ein wenig und sprach dabei die Warnung aus, wir sollten uns den Raubkatzen nicht nähern. „They will hurt you. All of them!“

Weiter ging es zu den Wölfen. Die waren schrecklich unfotogen, da sie sich schnell bewegten und der Autofokus der Kamera es ständig vorzog, den Zaun zu fotografieren und nicht die Tiere. Ein paar nette Bilder sind dennoch darunter. Der Tierpfleger erzählte uns noch davon, wie die Wölfe sozialisiert werden, indem sie täglich mit Menschen konfrontiert werden (Hätten wir auch machen können, aber war uns mit 150 Euro doch etwas zu teuer, villeicht ein anderes Mal) und an für sie ungewohnte Geräusche gewöhnt werden. Im Anschluss versuchten wir noch, die Wölfe zum heulen zu bringen. Ganz einfach, indem wir selbst heulten. Ja, das funktionierte tatsächlich. Alle stimmten sie ein und auch im Nachbargehege, wo die älteren Brüder untergebracht waren ging die Post ab. Wir überlegten, warum sie das eigentlich machten (Soziale Konventionen? „Man macht das halt so“ – Gruppenzwang? Eine Art „Wurmfortsatzinstinkt“? Für die gruselige Atmosphäre im Wald, weswegen auch Uhus uhuhen?- wenn ihr da was wisst, sagt gerne Bescheid!)

Im Anschluss gab es noch Füchse, die waren süß und weiß und flauschig. Die Bären schliefen leider, aber das ist im Winter scheinbar so, kann man nichts machen. Während die Sonne immer weiter verschwand, machten wir noch einen Abstecher zu den anderen Gehegen, wir kreuzten noch ein Elchpaar und Moschus, die man allerdings aufgrund von Entfernung und Dunkelheit nicht mehr ganz so gut sehen konnte.

Auch der Sonnen"untergang" war hübsch
Auch der Sonnen“untergang“ war hübsch

Unser Weg führte uns wieder in die Finsternis, wenngleich sie auch nicht so finster war, wie die Finsternis in Finnland. Überall waren Straßenlampen, Autos, Häuser und neuerdings auch Sterne, was uns freute, weil es ein gutes Polarlichtomen war. Jonas für seinen Teil war eine Schande für sich selbst durch seine Abblendfähigkeiten, kein Peil, was da in seinem Gehirn schiefgelaufen ist, auf jedenfalls vergaß er das Fernlicht immer wieder und wurde auf die harte Tour von LKW-Fahrern, die es dann auch „vergaßen“ darauf aufmerksam gemacht. Was wir auf dem Rückweg noch machten, war Einkaufen, wir kamen so schön an einem Spar vorbei, also füllten wir unsere Vorräte nochmals auf – wohl zum letzten Mal für diese Reise. Kurz vor Tromsø sahen wir dann leichte Polarlichter und viele Sterne, weswegen Jonas kurz ausstieg und viele Fotos machte (Im Nachhinein kommt mir das so richtig lächerlich vor, aber dazu gleich mehr).

Und ein süßes Polarlichtchen
Und ein süßes Polarlichtchen

In Tromsø angekommen, parkten wir unser Auto hinter der Bibliothek und gingen ins Kino um wieder mal Internet zu haben, für Wetterbericht und Blog. Das funktionierte im Schnitt ok, Markus hatte gar keine Probleme, Jonas kam irgendwann rein und dann lief es und Nils’ Kindle wollte nicht anspringen (wohl wegen Akku), was seinen Internetgenuss stark einschränkte. Wir waren aber eh nicht lange da, wir wollten ja noch Abendessen.

Apropos Abendessen: Erinnert ihr euch noch an das Mehl, das Jonas vor einigen Tagen gemahlen hatte? Nun kam es zum Einsatz, denn es gab Pfannkuchen! Ok, nennen wir es gleich Vollkornpfannkuchen nach Geheimrezept mit selbstgemahlenem Mehl. Jonas musste ein wenig experimentieren, da diese Pfannkuchen völlig andere Konsistenz, Reisfestigkeit und Wendeeigenschaften hatten. Nach 3 Versuchen hatte er den Dreh allerdings raus und erzeugte Pfannkuchen, was das Zeug hielt. Währenddessen saßen Markus und Nils am Tisch, aßen Jonas’ Erzeugnisse und schmierten auch ihm ab und an einen Pfannkuchen, den er dann in der Küche verspeiste. Die Bilanz des Abends ist ordentlich: Ca. 6 auf Nils’ und Markus’ Seite, Jonas schaffte 2, viel Käse wurde vernichtet und alle waren satt.

Die Pfannkuchen. Ganz anders als normale, aber sehr lecker!
Die Pfannkuchen. Ganz anders als normale, aber sehr lecker!

Jonas bearbeitete Fotos, während die beiden ihren Mägen eine kurze Chance gaben, all das Essen zu verdauen und zusätzlich den Tisch abdeckten. Unser Plan für den Abend war noch sehr reichhaltig, da der Himmel weiterhin völlig klar war, war klar, wir mussten auf Polarlichtjagd gehen. Wir hatten noch einen Ort im Hinterkopf, den wir auf einer unserer Tagestouren entdeckten, dort sollte es hingehen. Auf dem Weg sagte zuerst Nils: „Jonas, egal, wie hell es hier ist, bleib stehen! Jetzt! Das hast du noch nicht gesehen!“ und kurz darauf Markus: „Jonas, bleib stehen! Jetzt! Da draußen ist ein unfassbar starkes Polarlicht.“ Also blieb ich stehen, obwohl die Lichtverhältnisse recht suboptimal waren – und mir blieb die Spucke weg. Was auch immer wir bisher gesehen haben, es waren keine Polarlichter, denn der Himmel über Norwegen brannte grün. Trotz der Straßenlaternen konnten wir klare Zeichnungen erkennen, das Erlebnis war einfach unfassbar, weswegen ich hier einfach mal einen Zeitraffer des Abends einfüge.

Als die Lichter etwas schwächer wurden (und immer noch weitaus stärker als alles waren, was wir bisher gesehen haben), beschlossen wir, einen Positionswechsel durchzuführen, weswegen wir weiterfuhren. Nach guten 15 Minuten kamen wir an unserem angestammten Platz an, hier war alles schön dunkel, weswegen wir beschlossen, erstmal hierzubleiben. Während wir völlig begeistert auf den Himmel starrten, kam ein joggender Norweger mit Hund vorbei, den Nils grüßte, woraufhin er ein wenig mit uns plauderte. Jonas kommt mit einigen seiner Sätze immer noch nicht klar, so sagte er beispielsweise, all diese Nordlichter wären kein „Big deal“ für ihn, er sei nunmal „used to it“. Er fände es faszinierend, dass Leute aus aller Welt hierherkämen, um das anzusehen und wie lustig es doch sei, dass Menschen aus großen Städten zum Urlaub in die Einsamkeit fuhren, während er und seine Kumpels immer in große Städte fahren würden. Also wir Regensburg als eher kleinere Stadt bezeichneten, musste er lachen und sagte, er könne sich niemals vorstellen, in einer Metropole wie Tromsø zu leben. Nochmal zum Verhältnis: Regensburg=2xTromsø!

Er ging wieder seiner Wege und wir gaben uns erneut unserer Überforderung hin. Die Fotos können die Realität diesmal allerdings wirklich nicht abbilden, da es sich nur um Abschnitte handelte. Stellt euch vor, so sieht der ganze Himmel aus. Wirklich überall. Es ist der Wahnsinn. Irgendwann war alles so grün, dass man kein einzelnes Polarlicht mehr erkennen konnte, wir beschlossen, das für einen erneuten Positionswechsel zu nutzen – einmal um den Berg herum, dass das Nordlicht direkt vor unserer Nase war und nicht mehr hinter dem Berg. Also auf zur Küste und dem Nordpolarmeer! Der Weg dorthin war abenteuerlich, da die Straße sehr eng und kurvig war und es sehr schwer abzusehen war, wo es glatt war und wo nicht, was uns die ein oder andere Schlittenpartie einbrachte. Wir kamen allerdings gut an, fanden einen schönen Ort zum Halten und genossen die wunderschöne freie Sicht auf dieses unglaubliche Himmelsphänomen.

So verging die Zeit und es wurde Mitternacht. Markus äußerte eine gewisse Menge an Müdigkeit, wir stimmten zu, immerhin war der Tag sehr lang. Auf dem Rückweg kamen wir noch in eine allgemeine Polizeikontrolle, die wir allerdings ohne weitere Komplikationen hinter uns ließen. Zuhause angekommen, begann Jonas damit, die Fotos zu klassifizieren, Zeitraffer zu erstellen und Fotos zu bearbeiten. Dann ging er ins Bett, als die beiden anderen schon tief schliefen und von brennenden Himmel träumten…

Ein Gedanke zu „Som himmel brinner. DEN HIMELEN BRÅNNSAR!!“

  1. wow.wow.wow. Da sind ja super Kalenderbilder dabei. Ich bin fasziniert, das ihr durch halb Norwegen fahrt und pünktlich um halb eins in einem Zoo eine Führung mitmacht.
    Guten Heimfahrt bzw. Flug morgen

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