Der Mond, der uns verbrannte.

Sonne, die uns wärmte,
Schatten, der uns kühlte;
Der Schmetterling, der uns umschwärmte,
Des Tages waren wir niemals müde.

Mein Kopf, er ist ein Labyrinth,
er weiß so viel und bleibt ganz still;
Was wir tun und wo wir sind.
Ich hoff, auch andere wissen, wie ich weiß, was ich will.

Frieden senkt seine ruhige Decke überall
oder soll es bitte tun, er ziemt sich recht –
Nach hohem Berg komm oft der Fall
Was uns umgibt, was wir auch sind, wie viel davon ist echt?

Glücklichkeit lässt sich nicht zwingen,
ich trag sie inne, tief und innig fest,
Ich wünscht, ich könnte sie allen bringen,
doch wie das geht, das wissen sie nur selbst…

noch 17,5 Stunden

„Heute war dieser unnötige Tag der nicht mehr nach Sonntag aber dafür vor Mittwoch war.“

DienstagAlles ist heiter, alles geht weiter.
Stürme kommen und gehen,
ich hab schon so viele davon gesehen.
Meine Wurzeln wachsen immer tiefer –
und geben mir festen Halt.
Vielleicht bin ich nicht mehr so biegsam
wie früher.
Aber was würde das ändern.
Nichts was wesentlich ist.
„Am Ende wird doch alles gut, und wenn
es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“….. ich weiß –
das ist ein Zitat von Oscar Wilde.
Für mich war es aber immer mehr,
ein Versprechen für die Zukunft, gelebte Hoffnung.
Die kleinen Dinge, sie wahrzunehmen , ist das Eigentliche.
Meine Gedanken begleiten Dich durch die Zeit.

 

Danke Oma, heute steht in deiner Schuld. Und ist wunderschön zu lesen.

 

Inspire

Jeder Tag ist die Fortsetzung des Vorhergehenden. Jede neue Erfahrung ist die Fortsetzung der schon Erlebten. Manchmal mehr und manchmal weniger und heute sicher mehr.

Dies ist die Musik, die hinter Gestern steht und die mich gut ins Morgen leiten wird.

Für all meine Gedanken und die kleinen Dinge im Leben, die man allzu oft nicht wahrnimmt.

November

.

Einst in einem Dezember,

der Himmel war grau, die Welt war weiß,

fühlte sich an, wie der letzte September,

der grüne Donald, schon längst nicht bedeckt unter Eis.

.

Wie ein weiser Richter, ein weißer König,

lies unfassbares mich nicht nur einmal erstarren.

Eigenartig fand und find ich wenig,

faszinierend glücklich möchte der Moment noch verharren.

.

Ich lass ihn gern, Gedanken ziehen,

Gedanken kreisen, sie kreiseln und fallen,

Ganz hinaus aus der Welt möchte ich fliehen,

auf eine Wiese, nicht ganz allein und vollkommen verfallen.

.

Der November bleibt, doch nicht nur mir,

Er lässt mich leben und sterben und niemals vergessen.

Ein Luchs mit großen Augen genießt ihn mit mir,

der Rest ist angenehmes Schweigen indessen.

Traumwelt

Tanz durch den Regen!

All die Tage, sich ergebend,
leise aus den Wassern schwebend,
über Bäume, unter Sträuchern,
gibt ein Geist sich still dahin.

Immer schneller, immer heller,
immer höher, immer greller,
zieht die Sonne ganz allein
tief unter dessen Augenschein.

Nicht vergebens hält er inne,
wünscht sich Kraft seiner Sinne,
schweighaft sehnend Langsamkeit herbei,
der Rest, die Welt, das Sein – ihm alles einerlei.

Treibend lässt das Floß sich ziehen,
Bäume zieh’n an ihm vorbei.
Wollt allem Alltag nur entfliehen
und ist nun endlich wirklich frei

Tanzend durch die Wolken kreisen,
jeden Tag ein kleiner Schritt,
immer nur sich selbst bereisen,
doch nie allein – denn Ich komm mit!