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Eigentlich

Eigemtlich wollte ich euch hier ein wunderschönes Foto eines wunderschönen Sonnenuntergangs präsentieren, als Teaser auf den letzten Irlandartikel, der hoffentlich halbwegs bald folgen wird. Aber ich habe meine Sachen alle gerade verstaut und will noch schlafen, weswegen ihr nur ein großes eigentlich bekommt.

Ich bin in München, freue mich auf morgen und träume wohl ziemlich sicher von gestern :)

Also schlaft schön und habt auch schöne Träume!

Grün Grün Grün

Ok, where do I begin? Villeicht da, wo ich beim letzten vollständigen Artikel aufhörte. Das war, soweit ich weiß, auf der Busfahrt nach Cork, nicht?

Also kamen wir in Cork an und freuten und gleich über die Übersichtlichkeit der Stadt – Fluss, Hauptstraße, das wars. In kurzer Zeit fanden wir unser Hostel, das unten eine Bar mit Livemusik hat, checkten uns ein und gingen aufs Zimmer. Aufgrund von Müdigkeit schauten wir uns überwiegend ein paar Filme an und gingen erst zum Abendessen außer Haus, wo wir noch ein paar irish pubs (Die es hier wie Sand am Meer gibt!) mitnahmen und schlussendlich noch etwas speißten.

Bald darauf ging es ins Bett, da wir um 9 Uhr aufstehen mussten/Sollten. Ab diesem Tage kann ich übrigens nicht mehr sagen, was wir geplant hatten, denn der Plan war sehr vage: „Cork und Umgebung“. Aber ziemlich genau das machten wir auch. Wir hatten eine Bustour durch die Umland von Cork gebucht, bestiegen den Bus und fuhren zuallererst in Richtung Blarney Castle.

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Blarney Castle, vom Eingang aus

Der Eintritt war praktischerweise in unserer Busfahrt inbegriffen, weswegen wir den großen Garten betraten und bald die imposante Ruine sahen, die auf den Fotos gar nicht so gut rüberkommt. Bevor wir das Kastell betraten, betrachteten wir aber noch eine Höhle unterhalb des Gebäudes.

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Lustige Geschichte zu dem Foto: Jonas machte ein Bild von einem anderen Paar, das bot an, ein Bild von uns zu machen. Also kam Theresa diesmal leider nicht aus…
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Kunstlichtmoos in Höhle

Ein wenig geschichtliches zu Blarney: Kurz zusammengefasst handelte es sich um einen Kerl, der die britische Krone nicht akzeptieren wollte. Die Queen forderte desöfteren seinen Eid, aber er sprach um den heißen Brei herum, ohne eine fixe Aussage zu tätigen. Irgendann war Frau Königin so genervt, dass sie laut gesagt haben soll: „It’s all Blarney!“ – sinngemäßig übersetzt mit „Er laabert nur Scheiße!“ oder „Er redet wie ein Politiker!“.

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2 Vögel – kann uns wer sagen, wie die eigentlich heißen?
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Blick vom Castle auf das Herrenhaus in der Mitte des Parks

Eine Legende besagt, dass man, wenn man einen bestimmten Stein in der Mauer der Burg küsst, ebenfalls die Gabe der Beredsamkeit erhält. Natürlich dachte Jonas sich: DAS MUSS ICH HABEN! Und küsste den Stein. Das Schloss verwandelte sich nicht in einen Traumprinzen, aber das ist auch ganz gut so, finde ich.

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Man musste sich ziemlich weit vorbeugen, um den Stein zu küssen – das war mit einer Verrenkung um Rücken gar nicht so simpel!
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weiterer Blick vom Castle

Aber auch abgesehen von besagtem Stein war die Ruine sehr imposant und man bekam einen guten Einblick, wie die Menschen damals wohl gelebt haben müssen.

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Wendeltreppe abwärts
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Hier sieht man den Stein des Blarney Castle nochmal von unten.

Nachdem wir das Schloss erfolgreich besichtigt hatten, ging es weiter durch den sehr großen Garten um das Schloss herum, der viele verschiedene Facetten hatte und sehr beeindruckend war, v.a. zu sehen, was in diesem Land alles wächst, was Jonas einmal mehr sehr erstaunte. Das Wetter war schön, der Himmel riss mal wieder auf und so konnten die beiden eine wunderschöne Frühlingsstimmung geniesen. Die folgenden Fotos versuchen mal, das zusammenzufassen.

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der „Poison Garden“ – lauter giftige Pflanzen werden hier angebaut – als Beispiel sehen wir hier sogenanntes „Cannabis“
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irischen Bäumen muss echt langweilig sein, so wie die wachsen… Oder sie denken sich, sie sind nett und bieten Sitzgelegenheiten. Abgebildeter Baum ist übrigens gerade einmal knapp 100 Jahre alt
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Theresa in Farngarten vor Farnen
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Immer wenn ich so viele Farne sehe, warte ich auf die Dinosaurier um die Ecke…
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See mit Kuhwiese im Hintergrund
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Das Haus in der Mitte des Gartens
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Auch dieses Bild ist ein gutes Beispiel, wie dermaßen diese Bäume ausufern. Wobei wir den Verdacht haben, dass dieser noch eine Großfamilie an Fremdholz mitversorgt.
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das Haus hinter dickem Dickicht aus sehr verschiedenen Bäumen
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Und eine Ansicht ohne Bäumen
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Frühlingsgefühle
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Dieser Baum dachte sich eindeutig ebenfalls: „Normal kann jeder!“
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Und Preisfrage: Wer kann mir sagen, was das ist?

Nach dem schönen Aufenthalt im Garten besuchten wir noch einen Touristshop, nach eigener Aussage der größte der Welt. Das Schaufensterpuppenpodest war mehr oder weniger bequem, sehr viel mehr sahen wir davon nicht. In den Bus und zum nächsten Ziel – Cobh, Hafenstadt und Ort, in dem die Titanic ihren letzten Stopp hatte, bevor sie aufs offene Meer fuhr und nie wiederkehrte. Per Se eine sehr schöne Stadt nur leider begann es sehr stark zu winden, weswegen wir es vorzogen, die Schönheit der Stadt aus einem Café heraus zu geniesen.

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Ich mag diese Statue! Sie drückt so eine schöne Wehmut aus…
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Frontansicht mit Hafenstädtchen im Hintergrund.
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Cobh – Katedrahle von innen
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von außen
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Blick aufs Meer, während so langsam die Flut einkehrt
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eine windige Theresa

Der letzte Stopp, den wir an diesem Tag einlegten war der Fota Wildlife Park – aus Kosten und Motivationsgründen auf Jonas‘ Seite ließen wir allerdings den Zoo aus und besuchten den Garten/Park/Wald, der auch sehr beeindruckend war. Wir hatten ja bisher schon viele Bäume aus allen Teilen der Welt (Ich glaube, in diesem Land wächst alles, was schnell genug ist, alles andere zu verdrängen, da Irland fast ganz abgeholzt wurde und deswegen quasi alle Bäume importiert wurden), aber hier hatten wir einen guten Queerschnitt durch Gesamtamerika, Australien und Neuseeland – die 3 Länder, in die nunmal die meisten Iren ausgewandert sind.

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I proudly present: The tree from Minas Tirith! Just kidding – nur ein gewöhnlicher Eukalytus
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Hier saßen wir recht lange und redeten über Dinosaurier – war irgendwie ein passender Ort.

Im Anschluss landeten wir wieder in der Innenstadt von Cork, nahmen einen Bus, da wir ja in ein AirBNB Appartement umzogen, bekamen den Bus, fanden die Hausnummer und zogen dort ein – es lief alles sehr problemlos. Dort stellten wir erstmal die Heizung an und versuchten Ingrid telefonisch zu erreichen – wir hatten ja noch eine Verabredung: Für alle die nicht wissen, wer Ingrid ist: Sagen wir der Einfachkeit halber meine Großtante. Theresa bekam die ausführliche Geschichte zu hören.

Wir erreichten sie und machten nach einigen Schwierigkeiten schließlich einen Treffpunkt aus, an dem uns jemand abholen würde und zum Essen bringen. Dort gingen wir dann hin und stellten uns an die Straße und warteten. Nach 20 Minuten kam dann ein Anruf, wo wir denn seien, scheinbar war der Treffpunkt doch nicht so wirklich eindeutig. Nach vielen verschiedenen Telefonaten fanden wir Danny und Danny uns allerdings, wir stiegen in sein Auto und fuhren nach Glaunthaune ins Heim der Murphy Family, wo wir zu Abend aßen.

Es war sehr lecker und schön, Ingrid, Jimmy, Maureen, Florence, Danny und Clodaugh,Robbie und Cailín zu sehen und mit ihnen zu reden. Von den Kindern hatten wir nicht so viel, da sie gerade ins Bett gingen, aber am Tag darauf waren wir zum Frühstück verabredet und dort ging definitiv die Post ab.

Neben den oben genannten kamen noch Carol, Andrea, Ronen, Charlie, Albert und Rosie (Ich hoff wirklich niemanden vergessen zu haben! Also 6 Kinder, 4 Töchter, 1 Ehemann, 1 Verlobter und dann noch die Großeltern. Dazu wir. Insgesamt 16 Leute. Als dann noch die Nachbarin mit Sohn kam, brach zwischenzeitlich ein halbes Chaos aus, dennoch schafften wir es, mit jedem ein paar Worte zu wechslen, mit Maureen machten wir sogar noch einen sehr sehr schönen Spaziergang durch den Regen.

Satt und glücklich über die wunderbare Gastfreundschaft machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt, wir wir uns Cork noch ein bisschen anschauten. Heißt: Den Englisch Market und die University. Da es regnete gingen wir dannach in unser Zimmer und schauten und noch ein paar Filme an und gingen schlafen. Davor sprachen wir Andi noch sehr konfus auf die Mailbox – wenn er es nicht gehört hat: Hier auch nochmal alles alles gut nachträglich von mir! :)

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Parkplatz auf irisch. Man lässt den Schlüssel da und die Inhaber spielen Tetris
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Andi, sieh das als Geburtstagskarte :P
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Wer kennt dieses Gefühl noch? :D
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Wer kann mir sagen, was das für ein Fisch ist?
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Das University College Cork aus einer regengeschützen Ecke
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Jonas in einer nicht regengeschützten Ecke

Nein

Dieser Titel wird ihnen gesponsort von Theresa, die Jonas gerade kontinuierlich piekst und das Bild nicht so gerne mag. (Obwohl es echt hübsch ist, nimmt man die beiden Personen im Vordergrund mal aus)

Seht es als Entschädigung für den fehlenden Blogeintrag – quasi vom Winde verweht! Heute ist viel passiert und der Tag war schön, aber zu kurz für ein adäquates Blogging, also wird das nachgeholt!

 

Schlaft schön!

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Cill Mhantáin

Da wir ja geniale Pläne hatten, die nun alle genial nicht funktionieren, schlage ich vor, einfach mal damit zu beginnen, was wir machen WOLLTEN und was wir dann letztlich getan haben.

Für den gestrigen Sonntag planten wir eine gemütliche Tour zu Glendalough in den Wicklow Mountains, ein County neben Dublin und beliebtes Naherholungsgebiet. Ausschlafen, gemütlich losfahren – ein entspannter Tag.

Der Wecker klingelte pünktlich um 7:45. Am Abend zuvor buchten wir eine Bustour durch die Wicklow Mountains derer wegen wir um 9 Uhr in der Dubliner Innenstadt sein mussten. Also standen wir auf – 9 Stunden Schlaf waren ganz angenehm, Jonas war ziemlich fit, Theresa noch etwas müde – frühstückten und gingen zum Bus. Der nicht kam. Also schon, aber erst in 35 Minuten, was definitiv zu spät war und uns wunderte. Wir studierten den Fahrplan nochmals und realisierten erst jetzt, dass dort immer die Abfahrtzeit vom Ursprungsort angegeben wird, was heißt, dass die Zeit, wann der Bus an der Bushaltestelle sein sollte eher Inhalt einer groben Schätzung ist. Wir hatten noch gute 40 Minuten bis Busabfahrt in der Innenstadt, also liefen wir los in Richtung Innenstadt, ohne genau zu wissen, wie lang die Strecke eigentlich war.

Es war zum Glück verhältnismäßig warm, was den Morgenspaziergang dann auch ganz nett, wenn auch stressig machte. Auf dem Weg begegneten wir einer Katze, die sofort zu Theresa lief und sich an sie schmiegte (es ist und bleibt mir ein großes Rätsel, wie diese Katzenlady das anstellt!).

5 Minuten vor Abfahrt waren wir dann letztlich da, setzten uns in den Bus und waren erstmal froh, zu sitzen. Wir hatten eine nette Guidin, die auf dem Weg durch Dublin schon einiges über die Stadt erzählte – auf diese 15 Minuten erfuhren wir wohl mehr über die Geschichte der Stadt als den ganzen Tag davor. Nun wussten wir auch, was es mit der omnipräsenten Jahreszahl 1916 auf sich hat, die hier alle feiern. In dem Jahr gab es die erstem Widerstände gegen die britische Staatsmacht, die dann letztlich viel später in der Unabhängigkeit endeten. Doch genug von irischer Geschichte – ab in die Wicklow Mountains – die per Definitionen eher Hügel sind, da fast alles unter 1000m hoch sind. Aber glaubt uns – wenn man da drin fährt, wirkt es wirklich sehr wie ein hohes Gebirge, allein schon wegen den fehlenden Bäumen.

Durch enge Straßen, die definitiv nicht für Busse gemacht waren, schlängelten wir uns zuerst nach Glencree (der erste Stopp, den wir durch den fehlenden Mietwagen gewonnen haben, um auch mal die Vorteile aufzuzeigen). Kurzzusammengefasst handelt es sich um ein Gebäude, das im Rahmen der „Operation Shamrock“ zu einem Waisenhaus für deutsche Kriegswaisen wurde. Es wurde nach den vermissten Eltern gesucht und wenn klar war, dass diese tot waren, kamen die Kinder in eine irische Familie. Direkt nebenan gab es einen deutschen Kriegsfriedhof, auf welchem die bekannten und unbekannten deutschen Opfer in Irland in den Weltkriegen ihre letzte Ruhe finden. Angelegt und Instandgehalten wird dieser Friedhof vom Verein deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und er ist furchtbar deutsch. Am Eingang hängt erstmal eine Freidhofsordnung, in der darauf aufmerksam gemacht wird, dass abgelegter Grabschmuck eine Länge von 30cm nicht überschreiten darf und dass im Sommer erhöhte Brandgefahr durch ausgetrocknete Pflanzen gilt.

Deutschland gibt sich echt alle Mühe, in aller Welt als spießig zu wirken, aber es kam auch etwas unfreiwillig komisch rüber. Die Anlage war dennoch schön.

Weiter ging es über die „Military Road“, die im 18 Jahrhundert angelegt wurde, um in die Wicklow Mountains zu kommen, die bis dahin ein wunderbares Versteck für alle Art von Verbrechern und Deserteuren war (So Nebenbei: besagte Straße wurde von besagten Verbrechern und Deserteuren gebaut, da die Staatsmacht keine Fotos hatte und nicht wusste, dass jene ebendiese waren). Diese Straße zu bauen war verdammt schwer, denn sie führt durch ein Moor und Sumpfgebiet, was das mit dem Fundament erstmal schwer macht. Ungleich beeindruckender war die Fahrt durch die weiten Torflandschaften mit dem „Ikeafichten“. Man fühlte sich auf einem anderen Planeten und das nur 30 km jenseits von Dublin. Braveheart wurde hier übrigens zum Beispiel gedreht. Und P.S.: I love you, wenn den irgendwer kennen sollte. Der Himmel zog währenddessen auf und es wurde schön sonnig, was uns natürlich sehr freute.

Der nächste Stopp war dann Glendalough. Dies ist eine alte Ruinenanlage, mit Klostergebäuden von vor 1500-500 Jahren und einem riesigen Friedhof. Glendalough ist irisch und bedeutet so etwas wie „Ort mit 2 Seen“. Die beiden Seen gab es dort auch, der „Lower Lake“ und der „Upper Lake“. Wir hatten dort einen Aufenthalt von 90 Minuten, weswegen wir beschlossen, kurz durch die Ruinen zu streifen und dann einen Abstecher zum Upper Lake zu machen.

Die Landschaft war über alle Maßen beeindruckend und wunderschön. In der warmen Sonne spazierten wir schnellen Schrittes (den wir praktischerweise beide draufhaben, das ist ausgesprochen angenehm, außer wenn Leute vor uns sind) durch Wälder, die alle 100 Meter ihren Charakter von Blairwitch, über Monsterwald bis hin zu grazilem Feendomizil änderten um dann in Kroatien zu landen. Pardon, Amerika. Hmm… Halt Winnetouland! Eine See inmitten von Bergen, felsig, aber bewachsen mit Bäumen.

In der Ecke stand auch noch ein überdimensionaler Christbaum, auf dem man sitzen konnte. Wir entschieden uns aber für eine Bank am See und genossen die Stille einige Momente.

Zurück in der Ruinenanlage hatten wir einen Moment, uns auf das Gras zu legen und die schöne Sonnenstimmung zu genießen, ehe es in den Bus ging. Wir fuhren weiter, während unsere sympathische Guidin uns ununterbrochen Informationen entgegenschleuderte. Im Nachhinein muss ich leider zugeben, dass Theresa wohl besser zugehört hat, aber wir haben das fast schon zu Ende rekapituliert. Noch vorbei an einer Brücke in Avoca (Ich liebe diesen Namen! So heißt der Fluss, der da durchfließt. Und das Tal, sagt Theresa), deren Fluss mich sehr an Arkansas erinnerte.

Ausgesprochen braunes klares Wasser aufgrund der Torfgebiete ist auch der Grund dafür, wieso das Guiness ursprünglich diese charakteristische Farbe hatte.

Und dann (Sorry Nils für diese umeloquente Satzkonjunktion) ging es zum Essen nach Avoca Village, ein kleines Dorf mit einem netten Pub, in dem es Fish&Chips gab. Die nahmen wir und ein Hähnchenfleischgericht mit Salat und Knoblauchbrot (und Bacon). Jonas ertränkte seine Pommes in Essig und viel Mayonnaise, Wir teilten uns den Rest und schafften es fast, alles aufzuessen. War gut, würde ich im Nachhinein sagen (Der Fish am Anfang etwas zu trocken). Im Folgenden statteten wir dem Tourist Shop noch einen Besuch ab, in dem Jonas nach Bezahlung noch eine kleine Flöte mitgehen lies (Instrumente! Yay! Cool!) und schon ging es wieder auf den Rückweg. Hier machten wir beide unsere Augen ein wenig zu, so langsam kam die Müdigkeit wieder.

Sogar hier faken sie jetzt schon Eiffeltürme… Schrecklich!

In Dublin war das Wetter so schön, dass wir beschlossen, noch einen kleinen Spaziergang am Fluss zu machen, was wir dann auch in die Tat umsetzten.

Jonas vor dem Spire, der mit noch keinem Wort erwähnt wurde. 123m hohe Nadel mitten im Dubliner Zentrum, die irgendwie cool aussieht, aber irgendwie auch unnötig ist. Aber das cool überwiegt.
Hier noch einmal der Spire in einer Gesamtansaicht.

War ganz nett und vor allem schön sonnig. Jonas fand viele Haargummis und suchte nach dem Wort Tourette, Theresa war davon sichtlich amüsiert. Auf einer Brücke mit Palmen (die in diesem Land wirklich überall rumstehen) fand Jonas ein Mädchen, welches sich bereiterklärte, ein Foto von uns beiden zu machen und dann gar nicht mehr aufhörte. Sind hübsch geworden.

Der Bus nach Hause kam dort und dann, wann wir wollten, dass er das tat (Was in Dublin ja jetzt eher die Ausnahme war), weswegen wir recht schnell nach Hause kamen. Dort kochte Theresa und Jonas schrieb den Blogeintrag für DAY 1, währenddessen begannen beide, zu Essen. Es gab Nudeln mit Curry, war recht lecker nur das Salz fehlte, aber das fanden wir dann zum Glück auch. Und es war ein wenig zu viel, aber der Rest steht nun in Sam’s Kühlschrank und macht ihm hoffentlich noch viel Freude. Im Anschluss buchten wir noch einige weitere Busse – wir wissen nun bis Mittwoch und ab Freitag ziemlich genau, wie wir wo hinkommen, was natürlich schonmal gut ist.

Müde fielen wir ins Bett und hofften, dass der Wecker sich nicht so früh anfühlte, wie die Uhrzeit, die darauf stand.