Der Mond, der uns verbrannte.

Sonne, die uns wärmte,
Schatten, der uns kühlte;
Der Schmetterling, der uns umschwärmte,
Des Tages waren wir niemals müde.

Mein Kopf, er ist ein Labyrinth,
er weiß so viel und bleibt ganz still;
Was wir tun und wo wir sind.
Ich hoff, auch andere wissen, wie ich weiß, was ich will.

Frieden senkt seine ruhige Decke überall
oder soll es bitte tun, er ziemt sich recht –
Nach hohem Berg komm oft der Fall
Was uns umgibt, was wir auch sind, wie viel davon ist echt?

Glücklichkeit lässt sich nicht zwingen,
ich trag sie inne, tief und innig fest,
Ich wünscht, ich könnte sie allen bringen,
doch wie das geht, das wissen sie nur selbst…

2 Gedanken zu „Der Mond, der uns verbrannte.“

  1. Wintertag

    Gute Gedanken von Dir an diesem etwas trüben
    Wintertag.
    Auch wenn Dein Kopf zur Zeit ein Labyrinth ist,
    weil er soviel speichern muß, hoffe ich doch, daß er
    genügend Ausgänge findet.
    Friedlich, die Winterlandschaft ist es zur Zeit auf jeden
    Fall.
    Schnee bedeckt Wege und Felder und wärmt die keimende
    Saat.
    Gestern strahlte die Sonne auf die tief verschneite
    Landschaft – und das Blau des Himmels konkurrierte
    nur mit der Donau, so blau, so blau!
    Und da war es wieder, dieses Gefühl der Zufriedenheit und
    Ruhe.
    Der amerikanische Naturphilosoph Henry David Thoreau
    verglich einmal sein eigenes Dasein mit einer Eisblume:
    “ Mein zerstreutes, nebelhaftes Leben verwandelt sich
    wie die Eisblumen und Felsnadeln, die an einem Winter-
    morgen wie Edelsteine glitzern. Durch diese Einfachheit
    wird auch mein Leben neu geordnet, wo vorher Chaos
    herrschte.“

    Komm gut durch diese arbeitsreichen Tage.

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