November

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Einst in einem Dezember,

der Himmel war grau, die Welt war weiß,

fühlte sich an, wie der letzte September,

der grüne Donald, schon längst nicht bedeckt unter Eis.

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Wie ein weiser Richter, ein weißer König,

lies unfassbares mich nicht nur einmal erstarren.

Eigenartig fand und find ich wenig,

faszinierend glücklich möchte der Moment noch verharren.

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Ich lass ihn gern, Gedanken ziehen,

Gedanken kreisen, sie kreiseln und fallen,

Ganz hinaus aus der Welt möchte ich fliehen,

auf eine Wiese, nicht ganz allein und vollkommen verfallen.

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Der November bleibt, doch nicht nur mir,

Er lässt mich leben und sterben und niemals vergessen.

Ein Luchs mit großen Augen genießt ihn mit mir,

der Rest ist angenehmes Schweigen indessen.

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