Traumwelt

Tanz durch den Regen!

All die Tage, sich ergebend,
leise aus den Wassern schwebend,
über Bäume, unter Sträuchern,
gibt ein Geist sich still dahin.

Immer schneller, immer heller,
immer höher, immer greller,
zieht die Sonne ganz allein
tief unter dessen Augenschein.

Nicht vergebens hält er inne,
wünscht sich Kraft seiner Sinne,
schweighaft sehnend Langsamkeit herbei,
der Rest, die Welt, das Sein – ihm alles einerlei.

Treibend lässt das Floß sich ziehen,
Bäume zieh’n an ihm vorbei.
Wollt allem Alltag nur entfliehen
und ist nun endlich wirklich frei

Tanzend durch die Wolken kreisen,
jeden Tag ein kleiner Schritt,
immer nur sich selbst bereisen,
doch nie allein – denn Ich komm mit!

Ein Gedanke zu „Traumwelt“

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