every day a painting

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Die Idee für diesen Namen hatte ich schon vor guten zwei Monaten. Damals dachte ich mir, dass es doch schön wäre, mir jeden Tag wie ein Gemälde vorzustellen. Er beginnt komplett weiß und wird immer voller gemalt und am Ende jeden Tages steht ein vollwertiges Bild, mal überladen, mal ganz leer, aber immer ganz besonders, weil es quasi ein Bild meines Lebens ist. Damals beschloss ich, diese Idee in einen Blog umzuwandeln, in dem ich mir jeden Tag einen Moment schnappe, der diesen Tag gut beschreibt. Wenn es mehrere Momente sind, dann überlege ich mir noch ein neues Konzept. Also ist das Konzept dieses Blogs das gleiche Konzept wie das, was ich immer durchziehe:

Ich habe kein Konzept. Aber das jeden Tag! 

Ich bin gespannt ob ich das durchhalte…

Das heutige Bild beschreibt einen Moment, der den Tag außerordentlich gut beschreibt und der in mir eine wahre Gänsehaut auslöste: Meine ersten Sonnenstrahlen des Jahres 2016. Die meisten werden es wissen, wenn nicht sogar alle – ich begann dieses Jahr in Nordnorwegen, in der Polarnacht. Dort war es wunderschön, aber eben nie wirklich Tag. Heute war der Rückflug und als wir aus Tromsø in die Lüfte stiegen und de Wolkendecke durchbrachen blinzelte uns die Sonne entgegen. Und wir blinzelten zurück – sie war nämlich hell. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so stark das Gefühl hatte, nach Hause zu fahren, ich hatte aber wohl auch noch nie einen solch starken Trigger. Gerade bin ich froh, dass es dunkel ist. Aber ich bin auch froh, dass die Sonne morgen wieder aufgeht.

 

Und jetzt kommt IHR ins Spiel!

Niemand von euch wird dazu verdonnert, etwas tun zu müssen. Aber wenn ihr das Gefühl habt, zu diesem Blog oder zu einem dieser Momente etwas sagen zu müssen, dann tut das, es würde mich sehr freuen. Tut das durch ein Wort, durch einen Satz, durch eine Geschichte,ein Gedicht. Durch ein paar Striche, eine Zeichnung, ein Gemälde. Durch Musik, geschrieben, wie gehört. Durch Sprache, durch Bilder, durch Gerüche, durch ein Objekt, was sich so anfühlt – lasst euch nicht eingrenzen.

Ich plane, diese Inputs zu nehmen und wieder in ein neues Gemälde zu vereweigen, auch ich beschränke mich dabei nicht auf eine Darstellungsform, sondern lasse mir alle freistehen. Und hoffentlich entsteht dadurch so etwas wie Interaktion und etwas Neues, von dem wir alle sagen können:

This is the painting of our day.

Everyday.

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